Jahresendspurt

ist, wenn man das ganze Jahr läuft und sich selbst am Ende noch einen Sprint abverlangt. Meistens jubelt am Ende keiner; stattdessen ist man derart neben der Spur, dass bestenfalls noch Mitleid erwartbar ist. So schlimm muss es ja nicht sein. Spätestens, wenn ein paar Minuten Zeit verbleiben, um dann auch mal über ganz persönlich bewegende Momente nach zu denken, dann weiß man, dass die Feiertage eine gute Gelegenheit sind, über das Jahr Versäumtes nachzuholen…Und den Menschen “Danke” zu sagen, die für die besonderen Momente gesorgt haben. Immerhin ist es gut, dass es doch noch so einige sind…und die meisten Menschen, die das betrifft, mögen an dieser Stelle (www)  persönlich genannt werden. Pauschal komme ich aus dieser Nummer nicht raus. Allerdings ein paar Fotos sind mir besonders lieb, weil ich bei diesen Momentaufnahmen einfach viel Spaß hatte…

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“kreuz + quer”: BOGEN-Jahresausstellung 2011 · Update

kreuz + quer · Vernissage: 20.11.2011 · 17 Uhr

kreuz + quer · Vernissage: 20.11.2011 · 17 Uhr

Die Ateliergemeinschaft DER BOGEN lädt zur Eröffnung der Jahresausstellung am Sonntag, den 20.11.2011 um 17.00 Uhr in die Räume der Werkstattgalerie ein. (Möhnestr. 59, 59755 Arnsberg-Neheim)

Der Termin am Totensonntag ist schon zur Tradition geworden. Wenig traditionell sind die Ausstellungen als solche, denn spielerische Leichtigkeit und Experimente sind schon ein Markenzeichen für die BOGEN-Künstler geworden. Es geht ihnen auch in diesem Jahr nicht nur um die Präsentation der einzelnen “Jahresarbeitsleistungen”, sondern vielmehr um das Aufzeigen unterschiedlicher Positionen moderner Kunst. Aus diesem Grund finden die BOGEN-Künstler die themenbezogene Arbeit für die jährliche Gemeinschaftsausstellung verpflichtend, denn so wird der Rückzug in die Beliebigkeit fast unmöglich. Die Einbeziehung des Publikums gelingt dafür meistens umso mehr. So soll es auch in diesem Jahr sein.

Das Thema “kreuz + quer” legt den Verdacht nahe, dass es sich die Künstler in diesem Jahr doch mal etwas einfacher machen wollten. Das Gegenteil ist der Fall. Sie haben gemeinsames künstlerisches Schaffen als Verabredung getroffen und sich damit auf diskursive Auseinandersetzungen, harmonische Ergänzungen und das Ausloten von (nicht nur den eigenen) Grenzen eingelassen.

Was passiert beispielsweise, wenn eine Künstlerin ihre Bücher an die Kollegen weitergibt, verbunden mit der Auflage, dass sie auf keinen Fall ihren Originalzustand behalten sollen? Wie sieht eine Leinwand aus, wenn zwei Vertreter unterschiedlicher Kunstpositionen daran wechselweise gearbeitet haben? Was erwartet den Zuschauer, wenn aus der zunächst leicht dahin gesagten Wortschöpfung “kreuz und Quero” plötzliche eine Aufforderung wird?

Diese Fragen sollen am 20.11.2011 aufgelöst werden. Dann werden nicht nur die Ergebnisse, der gegenseitigen Einlassungen und Auseinandersetzungen präsentiert, sondern auch dokumentierte Entstehungsgeschichten medial inszeniert. “Was für die Künstler ein spannendes Schaffenserlebnis ist, wird wohl auch für das Publikum nicht langweilig werden…”, lautet das Versprechen der BOGEN-Künstler. Wahrscheinlich ist es, dass diese Vernissage mal wieder anders choreographiert wird.

Der Eintritt ist frei.

» Flyer kreuz + quer
» www.der-bogen.de

Ab 02.10.11 im BOGEN: STEIN UND HOLZ · LICHT UND TON

“WAS IST” … lautet der Titel der Ausstellung, die in wenigen Tagen in der WERKSTATTGALERIE DER BOGEN eröffnet wird.

Exponate aus STEIN UND HOLZ zeigt Ulrich Johannes Müller, LICHT UND TON präsentiert Werner Cee.

Verkürzt gesagt: “handfestes” begegnet “un(be)greifbarem” …

Uli Müller u. Werner Cee im BOGEN ...

Uli Müller u. Werner Cee im BOGEN ...

Uli Müller – in der Region u.a. bekannt als Dozent beim Kunstsommer – arbeitet i.d.R. “großformatig”. Im BOGEN werden, auch der Statik geschuldet, bis auf zwei Exponate – und die sind dann wirklich “heavy” – eher “handliche” Werke gezeigt werden.

Werner Cee ???

Nun ja: WDR3 sendet am 07.10.2011 (23.00 bis 24.00 Uhr – Studio Akustische Kunst) nicht ohne Grund ein aktuelles Werk des Klangkünstlers.

Im BOGEN zeigt Werner Cee eine Videoinstallation mit den Filmen “Toxic Skies Orchestra” sowie einige Fotografien.

“WAS IST” …-Vernissage:
02.10.2011 – 17.00 Uhr – Eintritt frei

…schulteraffenfreie ZEIT!

Schulteraffen springen immer wieder in just frei gewordene Plätze. Sie benötigen dafür erstaunlicherweise nichtmal eines Platzeinweisers. Stimmt, füttern reicht ja auch. Wenn man sich zwingt, sich in seiner Tierliebe einmal zu beschränken, springt es sich auch wieder leichter! Nichts gegen Schulteraffen, schließlich gibt es Leute, die sich Hanteln auf die Schultern legen, damit sie später leichter und gestählter dahergehen können. Der Effekt ist wahrscheinlich vergleichbar. Gut zu wissen, dass es sich leicht (lustiger, gerne auch lustvoller), besser gehen lässt… 

Schulteraffen sind also durchaus nette Partner für (die vom Träger) bestimmte Zeit. Wenn der Radau zu groß wird, der Sinn des Radaus längst “Reißaus” genommen hat oder kurz “wenn getrommelt wird, um des Trommelns willen” dann ist die Zeit, wenn es “affig” wird…

…dann macht man einen Streichelzoo auf. Mit ganz viel “Kraulen”. Das ist niedlich…

…wenn es nicht funktioniert

…sind immer andere schuld…oder:

Wenn dem Ikarus die Flügel zu warm werden, liegt es immer am Bodenpersonal…Immer schlecht, wenn mal sowohl Boden als auch Personal aus dem Auge verliert. Flieger, grüß mir die Sonne, die Sterne und den Mond…

Hier unten gibt es noch andere Dinge zu tun…Glücklicherweise.

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