Frohes neues…
- 11.01.2011
- Kategorie: Allgemein
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Jahr. Neu, ist ja nicht immer zwangsläufig froh. Könnte es aber sein. Ganz selten lasse ich mich über Musik aus. Wenn es dann aber Musik ist, die mich dann doch mal richtig bewegt, dann sollte ich diese auch nicht verschweigen. Es gibt diese Musik, die wir alle schon mal gehört haben. Neulich. Gerne auch mal kommentiert als “Jau, Frauenmusik”?!
Genau über diese hören und sprechen dann doch so einige Menschen gerade jetzt im neuen Jahr. Ok. Die beste (neue) Weihnachts-CD war schon weiblich (finde ich) . Aber leider auch eben weihnachtlich und von daher sehr begrenzt in ihren zeitlichen Möglichkeiten. Außer mit Kopfhörer. Das geht immer. Mrs. Lennox hat da sicherlich schon mal für dieses Jahr vorproduziert…Die schönste, für manche (nicht alle) überraschendste Sammlung an europäischen Weihnachtsliedern. Und das nicht wegen des Zwecks, nur wegen der Musik!
Die Interpretin, die gerade bei uns hier für Furore sorgt, fängt auch im mit A an (im Vornamen). Ist ja auch früh im Jahr. Jau, jau, die Frauenmusik…Erst hören, dann urteilen. “SWR3 hautnah”. Dann mal “Amy” eingeben und wundern. Ja klar, kennen wir. Ach wirklich? Nicht so?! Dünne Stimme dahingeflogen. Kann doch nicht, ist aber doch. Aber wie?!
Vor allen Dingen “Kann nicht nur”. Ist so. Erst hören, dann kommentieren. Übrigens habe ich mal eine eigene (weibliche) Erklärung auf eine männliche Frage, das gerade mehrfach Gehörte (”Frauenmusik”) betreffend. Zwangsläufig oder eben natürlich vorprogrammiert , die Erklärung:
Ich meine zu wissen, warum Frauenmusik verkannt ist. Diese leisen Stimmen, die sich deshalb Gehör verschaffen, weil sie es vermögen, trotzdem oder gerade deshalb ein ganzes Orchester in Schwingung zu bringen; die das Quentchen mehr an Energie (Herzblut) „investieren“ , aber nicht müssen. Umso mehr können wollen. Oder einfach haben ? Manchmal ist das so. Ich höre es gerade.
Wer sich die Bilder anschaut, bekommt eine Ahnung von dem, was ich versuche “dilettantisch” zu beschreiben. Die Ahnung von “Gänsehaut”…
Gute Güte: liest sich, als ob Teja Schwaner oder Ingeborg Schober wieder aktiv im Musikjournalismus mitmischen würden. Ingeborg, ein toller Typ (in knapp 3 Jahren als “Freelancer” viel gelernt) wäre eh hypothetisch. Die SOUNDS-Ikone verstarb in 2010. Aber vielleicht haben Frank, Janis, Jim, Jimi, John & Marvin beim “Willin’ “-gen Rock’n'Roll-Doctor “L.G.” ein gutes Wort wg. temporärer Reinkarnation eingelegt?
Inges und Tejas Intention war es, über die Dinge “beside the record” zu berichten. Im Sinne von “Was macht Musik mit mir?” schrieben beide inflationär (gut) über “Vibrations”, die Mucke generieren kann.
Zugegeben: verortete Amy Macdonald einige Zeit in der “One/Two-Hit-Wonder”-Schublade. Irgendwann beim orientierungslosen Zappen “Macdonald mit Orchester” gefunden. Klick – da ist mehr. Die Song-Schreiberin ist wirklich gut. Noch nicht “Carole King/Joni Mitchell”-Liga – aber da wir es wohl enden.
“Jau, Frauenmusik”?!
Nix Frauenmusik: das ist einfach nur gute Musik – sie wird (wenn auch nicht auf’m Radar gehabt) – mit Gitarre und großem Orchester funktionieren.
btw:
hörte am abend wiederholt einen Mitschnitt des kürzlich veröffentlichten Zappa-Gigs in Philadelphia (1976). Darauf zu finden eine 19-Minuten-Version von “Black Napkins” – bevor(!) dieser geniale Titel auf ZOOT ALLURES in Vinyl gepresst wurde. Keine Träne im Auge, aber doch sehr berührt. – Tja, so isses mit der Mucke!
Tipp für Philologen/Lehrer:
FAUST ala ZAPPA kann unterhaltsam sein.
(Anspieltipp: “Chrissy puked twice”)